zuletzt aktualisiert am 8. Januar 2018


Mein aktuelles Buch:

 

Des Menschen Erde

Inferno Anthropozän

 

Paperback

400 Seiten

ISBN-13: 978-3-7412-9912-4

Verlag: Books on Demand

erschienen am 31. März 2017

 

19,95 EUR (E-Book:  15,99 EUR)

Versandkostenfrei bestellbar z. B. bei

Hinweis: Sofern ein entsprechendes Lese-gerät bereits vorhanden ist, ist das E-Book natürlich umwelt- und klimafreundlicher!


Weitere Veröffentlichung:



#2018

Einen guten Start ins Jahr 2018!

Liebe Leserinnen und Leser,

liebe Freundinnen und Freunde dieses Planeten!

 

Das vergangene Jahr war für mich ein Meilenstein. Immerhin konnte ich Ende März mein Buch "Des Menschen Erde" endlich zum Abschluss bringen und veröffentlichen (siehe links). Für das bisherige, äußerst positive Feedback, das ich von Ihnen, liebe Leser, dazu erhalten habe, möchte ich mich auf diesem Wege ganz herzlich bedanken! Ich habe mich sehr darüber gefreut.

Für 2018 habe ich bereits weitere Projekte geplant. Lassen Sie sich überraschen! Ob es jedoch für eine Veröffentlichung innerhalb der nächsten 12 Monate reichen wird, kann ich noch nicht versprechen. Denn gut Ding will bekanntlich Weile haben. In jedem Fall werde ich Sie aber auf dem Laufenden halten, versprochen! ;-)

Vorerst bleibt mir jedoch nur Ihnen und der Erde einen guten Start ins neue Jahr zu wünschen mit sehr viel Glück, Frieden, Gesundheit und guten Taten! Auf bald!

 

Ihr Oliver Herchen

 

O.H./erstellt am 04.01.2018


#COP23

Fidschi am Rhein

Bild: Bonn, Münsterplatz am 4. November 2017 (eigene Aufnahme)

von Oliver Herchen, 6. November 2017

 

Während in der Bundeshauptstadt Berlin die Sondierungs-gespräche zur Bildung einer schwarz-gelb-grünen Regierungs-koalition laufen, bereitet sich die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn auf die größte internationale Konferenz vor, die jemals auf deutschem Boden stattgefunden hat: Die Weltklima-konferenz. Hier wie dort streitet man um dasselbe wichtige Thema: An der Spree um die künftige Ausrichtung der Klima- und Energiepolitik, am Rhein um die präzisere Ausgestaltung des Pariser Klimaabkommens...

 

[vollständiger Artikel im Blog...]

 

O.H./erstellt am 06.11.2017


#IAA2017

Pferdeschau

Bild: Messe Frankfurt am Main am 21. September 2017 (eigene Aufnahme)

von Oliver Herchen, 24. September 2017

 

Es ist soweit. Wie in jedem ungeraden Jahr findet in Frankfurt am Main wieder die Internationale Automobilausstellung statt, die große Leistungsschau der Automobilbranche und Pflichtveranstaltung für die deutschen Hersteller. Auf der IAA werden von je her Weltpremieren gezeigt, dazu Konzept- und Designstudien, die die Innovationsfähigkeit der Konzerne unter Beweis stellen sollen, hier werden Kontakte geknüpft, Allianzen geschmiedet und die Konkurrenz beäugt. Auf der anderen Seite erhalten potentielle Käufer die Möglichkeit, die Modelle verschiedener Hersteller zu begutachten und sie unmittelbar miteinander zu vergleichen. Im Glanze der vielen Presseartikel und Politikerbesuche ist die Messe für die Unternehmen eine exellente Gelegenheit, Marketing zu betreiben - und das nutzen sie auch intensiv. Damit ist die IAA nicht nur für die Hersteller, sondern auch für die knapp eine Million Besucher hoch-attraktiv, zumal es ja schließlich um "des Deutschen liebstes Kind" geht...

 

[Vollständiger Artikel im Blog...]

 

O.H./erstellt am 24.09.2017


#Braunkohle

Deutsche Kohle

Bild: Braunkohle-Kraftwerk Niederaußem am 17. September 2017 (eigene Aufnahme)

von Oliver Herchen, 18. September 2017

 

Die Energiewende ist in Deutschland ohne den Ausstieg aus der Braunkohle nicht zu schaffen, soviel ist klar.

 

Um mir mal ein Bild vor Ort zu machen und die Auswirkungen der Braunkohleverstromung auf Mensch und Umwelt näher anzusehen, machte ich mich am Sonntag vor der diesjährigen Bundestagswahl auf den Weg zum so genannten Rheinischen Braunkohlerevier im Städtedreieck zwischen Köln, Aachen und Mönchengladbach. Dort gibt es drei große Tagebaue, allesamt betrieben vom Energiekonzern RWE, nämlich Garzweiler, Hambach und Inden...

 

[vollständiger Artikel im Blog...]

O.H./erstellt am 18. September 2017


#ParisAgreement

Trumps Geisterfahrt

Bild: Florent Audebert [Public domain], Wikimedia Commons

von Oliver Herchen, 3. Juni 2017

 

Der Klimawandel ist real. Leider. Menschengemacht, durch das Hineinblasen von Millionen Tonnen an Treibhausgasen in die Erdatmosphäre. Die Wissenschaft ist sich darüber unbestritten einig. Der Weltklimarat IPCC, der tausende von wissenschaftlichen Untersuchungen zu dem Thema sichtet, fasst sie regelmäßig in seinen Sachstandsberichten zusammen. Dort kann man nachlesen, welche gravierenden Auswirkungen der Klimawandel aller Voraussicht nach haben wird: Sie sind katastrophal.

 

[vollständiger Artikel im Blog...]

O.H./erstellt am 3. Juni 2017


#EarthDay2017

Anthropozän erfordert Umdenken

Pressemitteilung zum Tag der Erde am 22. April 2017

Inoffizielle Erdflagge von John McConnell: Die Blue Marble auf blauem Grund

Bild: John McConnell [Public domain], Wikimedia Commons

Darmstadt/Norderstedt, 22. April 2017. Der Planet Erde ist heute massiv bedroht. Wir Menschen haben ihn in den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten in allen Bereichen verändert: Wir haben den Klimawandel herbeigeführt, wir haben Wälder vernichtet, Böden zerstört und die Meere verdreckt und ausgebeutet. Wir haben dazu beigetragen, dass sich heute vor unseren Augen wieder ein Massensterben abspielt, wie es wohl erst fünfmal in der Erdgeschichte vorkam. Wir haben in die Ökosysteme so sehr eingegriffen, dass sie ihre in Jahrmillionen der evolutionären Entwicklung entstandenen Funktionen kaum noch erfüllen können.

 

Menschlicher Einfluss wird immer deutlicher

 

Die Spuren des Menschen lassen sich heute bis in die entlegensten Gebiete der Antarktis und bis in die dunkelste Tiefsee hinein verfolgen: Überall finden sich Kunststoffpartikel, Giftstoffe oder Aerosole. Der Einfluss des Menschen auf diesen Planeten ist so prägend, dass Wissenschaftler bereits ein neues Erdzeitalter heraufbeschworen sehen: Das Anthropozän.

 

Der Autor Oliver Herchen stellt in seinem neuen Buch „Des Menschen Erde – Inferno Anthropozän“ dar, wie weit wir damit bereits gekommen sind, wie sehr wir Atmosphäre, Biosphäre, Pedosphäre und Hydrosphäre bereits verändert haben. Zwar musste die Erde in ihrer 4,6 Milliarden Jahre währenden Geschichte schon viele Katastrophen überstehen: Meteoriteneinschläge, Kontinentalverschiebungen, Klimaver-änderungen, Erdbeben, Vulkanausbrüche. Sie wird den Rucksack, den wir ihr aufbürden, daher aller Voraussicht nach – zumindest vorerst – tragen können. Doch was für sie gilt, gilt für uns Menschen noch lange nicht. Für uns sind die fundamentalen Veränderungen unseres Lebensraums, denen wir uns ausgesetzt sehen und die wir selbst herbeigeführt haben, schließlich etwas völlig Neues. Mit unserem Handeln und der schonungslosen Ausbeutung der Natur bringen wir uns zunehmend selbst in Gefahr: Der Ast, auf dem wir sitzen, wird kontinuierlich dünner.

 

Gefahr wird kaum erkannt

 

Im Grunde genommen wissen wir, dass wir nicht weiter machen können wie bisher, dass wir etwas tun müssen. Und zwar dringend. Erstaunlicherweise veranlasst uns das dennoch nicht dazu, das Heft in die Hand zu nehmen. Wir beschäftigen uns viel lieber - so hat es den Anschein - mit uns selbst: Mit kriegerischen Auseinandersetzungen, mit aggressiven Diktatoren und unberechenbaren Präsidenten, mit Finanz- und Eurokrisen, mit Gewinnmaximierung, mit Arbeitsplatzsicherung und Wirtschaftswachstum. Obwohl der Schutz der Umwelt von den meisten von uns als wichtig erachtet wird und „Nachhaltigkeit“ und „Bio“ zu Modewörtern gereift sind, kommt das Thema im Bundestagswahlkampf des Jahres 2017 nicht vor. In unseren Schulen ist der Umweltschutz - außer vielleicht im Biologieunterricht - kaum Thema. Auch die Umweltbildung der Bundesbürger lässt zu wünschen übrig: Wer kann heute schon noch - wie es für unsere Großväter noch selbstverständlich war - zehn Baumarten zuverlässig auseinander halten, wer fünf Gräser benennen? Man hat heute das Gefühl, dass Umweltthemen immer hintan stehen, hinter der inneren Sicherheit, hinter internationalen Konfliktlösungen, hinter Wirtschafts- und Sozialthemen. In der öffentlichen Wahrnehmung scheint der "Umweltaktivist" beinahe schon ein solcher Exot zu sein wie der "Juchtenkäfer" – und obendrein noch genauso belächelt.

 

Umweltschutz muss oberste Priorität eingeräumt werden

 

Herchen erläutert, warum wir das nicht länger hinnehmen dürfen. Er schildert, wie weit die Menschheit mit der Zerstörung der Welt bereits gekommen ist. Wir seien buchstäblich dabei, unsere Lebensgrundlage zu vernichten, schreibt er. Darum müsse der Schutz unserer Umwelt wieder viel stärker in den öffentlichen und politischen Fokus rücken. Der Klimawandel sei nicht nur die größte Bedrohung, der sich die Menschheit je ausgesetzt sah, sondern er sei auch für die Umweltschutzbewegung fatal, da er alle anderen wichtigen Umweltthemen überstrahle und in den Hintergrund dränge, so dass ihre Wichtigkeit nicht mehr erkannt werde. Wenn die Menschheit jedoch eine Zukunft haben wolle, wenn wir unseren Kindern und Enkeln eine lebenswerte Welt hinterlassen wollten, dann könnten wir nicht umhin, den Schutz unserer Umwelt und unserer natürlichen Ressourcen endlich dorthin zu setzen, wo er hingehört, nämlich an die Spitze der politischen Agenda.

O.H./erstellt am 21. April 2017